Schulung für die Modelyzr – Data Visualization

Nachdem die Online- Teammeetings und -Events seit Corona zu unserem neuen Alltag gehören und diese mittlerweile Routine sind, wurde es Zeit diesem Alltagstrott einmal zu entkommen und für etwas neuen Input zu sorgen.

So fand die erste Corona-konforme Online Schulung im Hause Modelyzr statt. Die glücklichen Teilnehmer waren die Kollegen der Consulting- und Analystenabteilung. Ihnen standen zwei Tage Training im Bereich Data Visualization bevor. Durchgeführt wurde dieses von einem externen Bildungsinstitut.

Tag 1:

Gestartet wurde mit einer Vorstellungsrunde. Nachdem zunächst die Leiterin der Schulung begann, führten auch die Modelyzr-Kollegen diese fort. Hierdurch konnte sich die Schulungsleiterin ein erstes Bild über die Gemütslage der Teilnehmer, aber insbesondere auch, über die Erwartungshaltung der einzelnen Partizipanten an die Schulung machen. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde durch die Durchführung mit dem Online-Tool Mentimeter ein erster Einblick in die Möglichkeiten von Visualisierungen gegeben.

Anschließend ging es direkt los mit dem Einstieg in das konkrete Thema der Schulung. Mittels des Data Science Lifecycles und seiner Phasen wurde ein einheitliches Bild geschaffen, auf dem aufbauend Methoden und Begrifflichkeiten der Daten Visualisierung erläutert wurden. So entstand auch eine erste Diskussionsrunde bzgl. der Relevanz und Anwendungsbereiche des Kuchendiagramms.

Allerdings: wenn Kuchen in aller Munde ist, kann Kaffee nicht weit sein. Demnach gab es nach der intensiven Diskussionsrunde die erste kurze Kaffeepause, die es den Kollegen erlaubte, ihren Träumen nach einer frischen Kaffeeinfusion nachzukommen.

Schnell ging es dann jedoch schon wieder weiter. Requirements Engineering, mit dem Ziel die zu visualisierenden Wünsche optimal darzustellen, stand auf der Agenda. Hierzu wurde das im Team bereits bekannte Design Thinking und der User Story Workshop genauer beleuchtet und vorhandene Data Visualization Standards vorgestellt.

Zum Tagesabschluss gab es dann noch eine erste Einweisung in ein Design Framework für Data Science Projekte bei Data Visualization Prozessen. Diese nutzten anschließend gebildete Kleingruppen für die Erstellung möglicher Umsetzungen eines Sketches, bezüglich unterschiedlicher fiktiver Use Cases, vorgegeben durch die Schulungsleitung. Schnell wurde ersichtlich, dass in keiner der Gruppen eine Scheu darin bestand, tief in die Trickkiste zu greifen und so fanden sich neben den bekannten Säulen- oder Liniendiagram bereits bspw. Heatmaps und Bubblecharts auf den händisch erstellten Dashboards wieder.

Tag 2

Der zweite Tag begann mit einer Bewusstseinsübung, bei der sich auf die Atmung konzentriert wurde und einer anschließenden Gefühlsabfrage über Mentimeter, wie bereits am Tag zuvor.

Danach wurde der letzte Tag durch ein Wrap-Up aufgegriffen und die erstellten Ergebnisse der Praxissession durch die Gruppen vorgestellt. Hierzu gab es Feedback, Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge seitens der Schulungsleiterin, bevor es mit dem Design Framework weiterging. Hierbei lag nun der Fokus auf den Dashboard Guidlines.

Es wurden die unterschiedlichen Arten von Usern und Visualisierungsstrukturen vorgestellt und auf die zu beachtenden Aspekte bei der Visualisierung eingegangen. Dazu wurden zusätzlich Beispiele für gute Visualisierungen, sowie No-Gos aufgeführt.

Hierbei ließen sich mehrere neue Erkenntnisse sammeln. Unter anderem die Data-Ink Ratio sorgte bei den Modelyzern für einen Aha-Moment.

An dieser Stelle durfte man wieder den ein oder anderen nervösen Blick in die leere Kaffeetasse feststellen, sodass einstimmig eine kleine Pause einberufen wurde.

Nach der wohltuenden (Kaffee-) Pause ging es weiter im Programm.

Der vorerst letzte Punkt auf der theoretischen Agenda bezog sich auf das Storytelling mit Daten, indem sowohl auf das Vorgehen als auch auf die Wirkung dessen Bezug genommen wurde. Auch hier herrschte reges Interesse. Dies begründete sich darin, dass bereits in den Wochen vor der Schulung einige Male die Frage aufkam, wie Ergebnisse besser in eine Story verpackt werden können.

In der abschließenden Praxissession war es dann so weit. Das erlernte Wissen aus den zwei Schulungstagen sollte auf alte Datenvisualisierungen des MDZ-Teams angewendet werden. Es galt hierbei Verbesserungspotenziale aufzudecken, aber auch bereits Gutes zu identifizieren.

Die kontinuierlich rege Beteiligung der Teilnehmer fand noch mal ihren Höhepunkt bei der Aufstellung von Good-Practice Aspekten und Verbesserungsvorschlägen, nachdem die Schulung mit einem Exkurs ins emotional Design und einer finalen Feedbackrunde ihren Abschluss fand.

Das Feedback der zufriedenen Teilnehmer viel eindeutig aus: Endlich etwas Abwechslung und vor allem viel neuen, interessanten und lehrreichen Input für neuen Aufwind bei Modelyzr! 😊

Published on 17.03.2021